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07-12-2017 - 11:03

Speedcoaching für Truckfahrer


Kategorie: Wissenschaft, Forschung, Bildung
Pressemitteilung von: Deutsche Sporthochschule Köln
PR Agentur: Deutsche Sporthochschule Köln
In einem Projekt mit über 200 Truckfahrern soll Speed Coaching helfen, erholsame Bewegungsphasen in den beruflichen Alltag zu integrieren. Truck Active: Gemeinsames Projekt von Sporthochschule und Daimler AG gegen den Bewegungsmangel bei Berufskraftfahrern

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Das Image vom harten Trucker, den nichts aus der Bahn wirft, passt wenig zu dem psychisch und körperlich hoch belastenden Beruf des Kraftfahrers. Zeitdruck, Lärm, Hitze und Bewegungsmangel sind an der Tagesordnung, zudem belasten Schicht- und Wochenendarbeit sowie die soziale Isolation die psychische und körperliche Gesundheit. Die Folge sind ein hoher Krankenstand und nicht selten Übergewicht oder psychische Beschwerden.

Helfen könnten regelmäßige erholsame Bewegungsphasen, angesichts der schwierigen Arbeitsbedingungen sind diese aber nur schwer umzusetzen. Dieser Problematik haben sich die Deutsche Sporthochschule Köln und die Daimler AG in einem aktuellen Projektvorhaben mit über 200 Truckern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gewidmet.

Jeder Projektteilnehmer wird mit einem von Daimler entwickelten "TopFit-Set" ausgestattet, mit dem ein körperliches Training im oder am Truck möglich ist. Damit das Training leichter in den beruflichen Alltag integriert werden kann und die Fahrer lernen, mit hinderlichen Barrieren und Problemen umzugehen, hat das Psychologische Institut der Deutschen Sporthochschule Köln ein telefonisches Speed-Coaching entwickelt. Die Coachings werden durch speziell ausgebildete Coaches durchgeführt und sollen sowohl die Motivation fördern als auch zur Barrierenbewältigung beitragen. Die Projektergebnisse der randomisiert kontrollierten Studie sollen zeigen, welche Coachingformen die besten Effekte hervorbringt.

Kontakt:
Angeli Gawlik
Psychologisches Institut
a.gawlik@dshs-koeln.de
0221 4982-5530

Quelle: idw

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Deutsche Sporthochschule Köln / Sabine Maas

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