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24-08-2017 - 15:10

Was können die VW-Händler nach dem Abgasskandal vom Konzern erwarten?


Kategorie: Tourismus, Auto & Verkehr
Pressemitteilung von: Cäsar-Preller
Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei VW nimmt scheinbar kein Ende. Nicht nur die Kunden sind verärgert und gehen gegen den Konzern vor - nun droht dem Autobauer auch von anderer Seite Ärger. Wie zu erwarten war, bekommen auch die Händler den massiven Vertrauensverlust in die einst solide Marke zu spüren und so beklagen sie - neben einem massiven Absatzverlust, da das Image der Marke gelitten hat - auch Probleme mit Leasingwagen und Vorführmodellen. Wie sich die Händler nun gegen den Konzern durchsetzen können, das wird sich zeigen, denn das Unternehmen sieht bei sich kein Fehlverhalten und gesteht europäischen Partnern nicht den Schadensersatz zu, der Händlern in Nordamerika gezahlt wurde.

Die gigantische Summe von 20 Milliarden Euro musste VW bisher für aus dem Abgasskandal entstandene Kosten aufbringen. So wurden in Nordamerika neben den Kunden auch die Händler entschädigt. In Europa sieht das anders aus. Der Konzern steht auf dem Standpunkt, dass den Händlern ja kein finanzieller Schaden entstanden sei. Doch in Deutschland kommen zunehmend Klagen von Firmen- und Privatkunden bei den Gerichten an, in denen Schadensersatz für die aus der Manipulierung entstandenen Probleme gefordert wird.

Bei immer mehr VW-Autohäusern werden die Auswirkungen des Skandals in der Kasse spürbar, denn das Image eines Weltkonzerns hat in beispielloser Art und Weise gelitten. Kunden bleiben fern und kaufen andere Wagen, massive Verluste bei Vorführwagen und Leasingmodellen machen dem Absatz ebenfalls schwer zu schaffen. In den USA bekamen Händler stolze 900.000 Dollar Entschädigung, eine Summe, die vermutlich auch in Deutschland den Schaden bei einem durchschnittlichen VW-Händler im Jahr decken würde. Hierzulande gehen die Händler aber im Moment noch leer aus. Einige Händler tun sich bereits zusammen und sind gewillt, gegen den Autobauer vorzugehen, wohlwissend, dass Repressalien durch das Unternehmen drohen.

„Die VW-Händler befinden sich im Moment in einer ganz schwierigen Situation“ weiß Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller. „Auf der einen Seite macht ihnen der Abgasskandal das Leben schwer, denn ihnen fehlen durch den ganzen Ärger deutliche Einnahmen, auf der anderen Seite möchte man sich auch nicht zu sehr mit dem Konzern anlegen, von dem man im Endeffekt abhängig ist. Aber Stillhalten kann letztendlich nicht die Lösung sein. Wenn Händlern aufgrund so unglaublicher Manipulationsvorgänge Schäden entstehen, so müssen diese auch ausgeglichen werden.“

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt VW-Händler, die unter den Auswirkungen des Abgasskandals zu leiden haben und die gegen den Autobauer vorgehen wollen. Fachlicher Rat ist hier eine gute Sache, denn das Thema ist komplex und umfangreich. Mit einem versierten juristischen Beistand der Kanzlei Cäsar-Preller kann dieses Thema aber zielführend angegangen werden und dafür gesorgt werden, dass die Suppe, die die Konzernspitze mit ihrem mehr als fragwürdigen Verhalten eingebrockt hat, nicht von den Händlern ausgelöffelt werden muss.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller
Kanzlei Cäsar-Preller

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