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13-06-2018 - 14:43

Werkzeugstandzeit verdreifacht


Kategorie: Industrie, Bau & Immobilien
Pressemitteilung von: Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG
PR Agentur: PRX Agentur
Kühlschmierstoffe auf Basis synthetischer Ester: Kunden bescheinigen hervorragende Leistung

EISLINGEN, 13. Juni 2018 – Eine geänderte Kennzeichnungsverordnung nahm Schmierstoffexperte Zeller+Gmelin zum Anlass für eine Neuentwicklung: Nicht nur die Deklaration auf dem Produkt sollte geändert werden, sondern das Produkt selbst. Daraus sind neue Kühlschmierstoffe auf Basis synthetischer Ester entstanden, deren Leistung in der Praxis überzeugt.

„Insbesondere bei hohen Schnittgeschwindigkeiten berichten Kunden, die Multicut FSE HSC im Einsatz haben, von hervorragenden Leistungen“, sagt Annika Bauer, Produktmanagerin Schmierstoffe bei Zeller+Gmelin. Je höher die Schnittgeschwindigkeit und der Vorschub, desto besser seien die Unterschiede zu konventionellen Schneidölen erkennbar. „Zudem sind die Späne viel trockener, dadurch ist der Reinigungsbedarf bedeutend geringer. An der Maschine kleben keine Späne, das wirkt sich auch auf die Oberflächengüte der bearbeiteten Werkstücke positiv aus“, weiß die Produktmanagerin von ihren Kunden. Diverse Kunden berichteten von einer Erhöhung der Werkzeugstandzeit um bis zu 300 Prozent mit den Schmierstoffen auf Basis synthetischer Ester im Vergleich zu mineralölbasierenden Kühlschmierstoffen. Außerdem habe es bisher keinen einzelnen Fall von Dichtungsunverträglichkeit gegeben. „Diese guten Ergebnisse lassen sich bei fast allen Materialien erreichen“, zeigt sich Annika Bauer zufrieden, „ob Stahl, Edelstahl, Chromstahl, NE-Metalle wie Aluminium oder Kunststoffe (POM).“ Die Produkte sind bereits bei den verschiedensten Prozessen im Einsatz: Drehen, Fräsen und Bohren wie auch Gewindeschneiden und Umformen.

Mit der Entwicklung der Produktreihen auf Basis synthetischer Ester, wie der Multicut FSE HSC-Reihe, begann Zeller+Gmelin bereits 2014. Hintergrund war seinerzeit eine neue Kennzeichnungspflicht für chemische Stoffe und Gemische (CLP-Verordnung nach dem Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals, kurz GHS), deren Übergangsfrist mit dem 1. Juni 2015 endete. Niederviskose Stoffe und Gemische müssen demnach als aspirationsgefährlich gekennzeichnet werden, wenn sie Kohlenwasserstoffe in einer Gesamtkonzentration von mindestens 10 Prozent enthalten. Das gilt für Stoffe und Gemische mit einer kinematischen Viskosität von kleiner oder gleich 21,5 mm²/s bei 40°. Zum Vergleich: Bisher waren Stoffe und Gemische als aspirationsgefährlich zu kennzeichnen, deren kinematische Viskosität 7 mm²/s bei 40°C oder weniger beträgt.

Dadurch unterliegen bisher kennzeichnungsfreie Produkte nun einer neuen Kennzeichnungspflicht und müssen als aspirationsgefährlich ausgewiesen werden. Dies war für Zeller+Gmelin letztlich der Anlass Produktreihen auf Basis synthetischer Ester zu entwickeln und so die Gesamtkonzentration der Kohlenwasserstoffe in den Schmierstoffen unter 10 Prozent zu senken. Im Zuge dessen sind mit Multicut FSE HSC und Multicut FSE Extra zwei komplett neue Produktreihen bei den Schneidölen entstanden, und bei den Schleifölen ergänzt Multicut FSE Grind 8 das Produktportfolio. Im Bereich der Minimalmengenschmierung kam Multicut Micro 15 neu hinzu. (siehe auch Infokasten).

((Infokasten Anfang))
Produktwissen – die neuen FSE-Öle (Formulated on Synthetic Ester):
Schneidöle: Zwei Produktreihen - Multicut FSE Extra eignet sich für die Bearbeitung sämtlicher Stahlsorten (auch schwer zerspanbare Werkstoffe wie rost- und säurebeständige Edelstähle) und die Multicut FSE HSC-Reihe für die Gemischtmetallbearbeitung (weiche Automatenstähle, Einsatz- und Vergütungsstählen, Hochfeste sowie säure- und rostbeständige Stähle, NE-Metalle, Aluminium und Titanlegierungen). Bearbeitungsvorgänge wie Drehen, Fräsen, Bohren aber auch Gewindeschneiden und Tieflochbohren werden problemlos beherrscht.

Schleiföl: Multicut FSE Grind 8 - ein Hochleistungsschleiföl für sämtliche Schleifverfahren (nicht geeignet für Buntmetalle)

Minimalmengenschmierstoff Multicut Micro 15 – für die Bearbeitung von Aluminium, einfachen Stählen, Titan und Glaswerkstoffen
((Infokasten Ende))

((Bilder))
Bild1: Annika Bauer, Produktmanagerin Schmierstoffe, Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG
BU: „Insbesondere bei hohen Schnittgeschwindigkeiten berichten Kunden, die Multicut FSE HSC im Einsatz haben, von hervorragenden Leistungen.“
Downloadlink:
www.pr-x.de/fileadmin/download/pictures/Zeller_Gmelin/zeller_gmelin_annika-bauer.jpg

Bild2: Multicut Schneidöl im Einsatz
BU: Die neuen Kühlschmierstoffe auf Basis synthetischer Ester überzeugen in der Praxis durch ihre Leistung.
Downloadlink:
www.pr-x.de/fileadmin/download/pictures/Zeller_Gmelin/zeller_gmelin_multicut-schneidoel.jpg

Bild3: Entwicklung
BU: 20 Prozent aller Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Dies zeigt, dass Zeller+Gmelin nicht nur Hersteller sein will, sondern auch Innovator und kompetenter Entwicklungspartner der Industrie.
Downloadlink:
pr-x.de/fileadmin/download/pictures/Zeller_Gmelin/zeller_gmelin_rep_05_143_Ret_kl.jpg


Bei Abdruck Beleg erbeten

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG
Andreas Rascher, Marketing
Schlossstraße 20, 73054 Eislingen/Fils
Tel.: 07161 / 802 - 352
E-Mail: a.rascher@zeller-gmelin.de

PRX Agentur für Public Relations GmbH
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Kalkhofstr. 5
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Tel.: 0711 / 71899-03
E-Mail: ralf.haassengier@pr-x.de

Über Zeller+Gmelin
Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG, 1866 gegründet, beschäftigt weltweit über 900 Mitarbeiter, wovon knapp die Hälfte am Stammsitz in Eislingen tätig ist. Mit seinen 16 Tochtergesellschaften agiert das mittelständische Unternehmen weltweit. Das Produktportfolio splittet in die Unternehmensbereiche Schmierstoffe, Industriechemie und Druckfarben. Die hochwertigen Produkte nehmen am internationalen Markt eine Spitzenstellung ein. Dabei bietet Zeller+Gmelin individuelle und ganzheitliche Lösungen aus einer Hand von Forschung und Entwicklung bis zur Produktion. Wie hoch der F&E-Anteil ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass rund 20 Prozent der Mitarbeiter in Eislingen in diesem Bereich beschäftigt sind, um die innovativen Produkte permanent an den Markt- und Kundenanforderungen weiterzuentwickeln und zu optimieren. www.zeller-gmelin.de

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