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11-08-2017 - 15:26

FOOTPRINTS - Der Mensch als ein Treiber der Zerstörung der Welt


Kategorie: Kunst & Kultur
Pressemitteilung von: Galerie Kunsttwerkberlin
PR Agentur: Carmen Zedler - Kulturbrand

FOOTPRINTS - Der Mensch als ein Treiber der Zerstörung der Welt

FOOTPRINTS - Der Mensch als ein Treiber der Zerstörung der Welt
Eröffnung einer provozierenden Installation im KUNSTWERKBERLIN mit Werken von Mátyás Varga

Dienstag, 05.09.2017 um 19.00 Uhr

Laufzeit 05. September bis 15.Oktober
Teilnahme am Festival of Lights 06. bis 15. Oktober 2017,Kategorie „Kiez im Licht“
und der „Nacht der offenen Türen“ am 07.Oktober 2017

Gallerie geöffnet Mittwoch bis Samstag von 14 bis 19 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Ausstellungsraum KUNSTWERKBERLIN
Kirchstraße 1
10557 Berlin

„Mein Grundgedanke zu dieser Installation ist, die allgegenwärtige aber schwer zu begreifende Umweltzerstörung haptisch und optisch für jede Besucherin und jeden Besucher begreifbar zu machen: Man betritt das aus unterschiedlichen Komponenten und insgesamt achtundzwanzig Einheiten zusammengesetzte Kunstwerk mit den bloßen Füßen. Der Gang durch die Ausstellung wird unsicher auf den mit Gel und Kunstfischen gefüllten Matten, beim Zertreten der Fische erlebt die Besucherin und der Besucher, wie Lebewesen unter unserem Tritt vergehen. Die Schöpfung wird von uns mit Füßen getreten und der Mensch hinterlässt dabei einen flüchtigen, aber zerstörerischen Fußabdruck: Footprints. Die blutverschmierte Wanne vor dem Eingang flankiert den Vernichtungsgedanken.
Ein im Raum befindliches Fischaquarium mit artgerecht gehaltenen Fischen stellt einen Imaginationsbogen zur lebendigen Realität her.
In einem weiteren Bereich der Ausstellung läuft man über künstlerisch interpretierte Himmelserscheinungen als Aluminiumgravuren und bekommt ein Gefühl für die eigene Unfähigkeit, sich als kleiner Teil im großen Ganzen und einer permanenten Wechselwirkung zu begreifen. Der eigenen Verantwortung in diesem zerstörerischen Akt entkommt man nicht, was an den Wänden angebrachte Spiegel penetrant reflektieren.

Alle Komponenten der Ausstellung können als Einzelteile erworben werden: Die vierzehn Aluminiumgravuren sind mit einer Flootplexischeibe abgedeckt und fixiert, sie können ohne Weiteres an der Wand angebracht werden. Die vierzehn Gelmatten wiederum sind einzeln als ein am Boden auszulegendes Kunstwerk zu erstehen.
Umweltnahen und anderen Einrichtungen stellen wir die gesamte Schöpfung gern als Ausstellungsobjekt zur Verfügung.“
(Mátyás Varga, August 2017)

Der Künstler Mátyás Varga
Der Vater Imre Varga, selbst ein begnadeter und international renommierter Bildhauer, unterrichtet Mátyás Varga schon früh auf den Gebieten der Malerei und des Modellierens. Nach dem Besuch der Grundschule mit Schwerpunkt Musik/Klavier geht Varga auf das Gymnasium für bildende und angewandte Kunst in Budapest. Während dieser Zeit entwirft Varga ein Sgrafitto für die Aula einer Grundschule im vierzehnten Bezirk in Ungarns Hauptstadt. Nach dem Abitur folgt das Studium an der Hochschule für bildende Künste in Dresden in der Fachrichtung Bühnenbild. Dabei entwickelt er ein großes Interesse für das Musiktheater und die Oper. Einer seiner Professoren ist Wilfried Werz, Ausstattungsleiter der Staatsoper Berlin. Er beeinflusst Vargas Entwicklung maßgeblich und inspiriert ihn zu dem Entwurf einer kompletten Bühnen – und Kostümausstattung für die Oper „Figaros Hochzeit“ von Mozart als Abschlussarbeit.Nach dem Diplom arbeitete er als Bühnenbildassistent am Madách Theater in Budapest. Doch zieht es Varga stets zur Malerei und zum plastischen Arbeiten und so beendet er bald seine Tätigkeit am Theater und widmet sich fortan seinem selbstständigen Wirken als Künstler und Bildhauer in Dresden und Berlin. Vater Imre, Bruder Tamas und Varga selbst formieren inzwischen eine Künstlerfamilie, welche national und international bereits in zweiter Generation mit eindrucksvollen Arbeiten brilliert.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

+++ Bei Interesse an einem Interview wenden Sie sich bitte an Carmen Zedler (Presse) oder Mátyás Varga (Kurator) +++

KUNSTWERKBERLIN
Kirchstraße 1
10557 Berlin
Telefon: +49 (0)30 3983550
+49 (0)157 86899072 (Varga, Kurator)
+49 (0)172 8603865 (Zedler, Presse)

Weitere Informationen sowie Pressematerial zur Galerie und den dort ausgestellten Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Facebookseite

Kunstwerkberlin stellt Werke etablierter künstlerischer Positionen vor und versteht sich als professioneller Vermittler im Primär- und Sekundärmarkt zwischen Kunst und Betrachter, Künstler und Kunstmarkt.

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