Desktop-Version
10-08-2017 - 16:20

Erster StVZO-konformer Blinker fürs Fahrrad von deutschem Hersteller


Kategorie: Tourismus, Auto & Verkehr
Pressemitteilung von: HP Velotechnik

Erster StVZO-konformer Blinker fürs Fahrrad von deutschem Hersteller

Verkehrssicherheit fürs Fahrrad im Jahr 2018 bedeutet: Um als Radler im immer dichteren Verkehr wahrgenommen zu werden, muss man Zeichen setzen. Viele Radfahrer warten deshalb seit langem auf eine besondere Erfindung: den Blinker fürs Velo. Als erster deutscher Hersteller präsentiert Spezialradhersteller HP Velotechnik als Weltneuheit auf der Messe Eurobike (30. August bis 2. September) eine Blinkanlage, die der zum 1. Juni geänderten StVZO genügt. Zu sehen ist der „WingBling“ am Stand der Liegeradmanufaktur auf der Friedrichshafener Messe (Halle B2-113).

Der Grund, weshalb es bisher praktisch keine Blinkersets und keinen einzigen regelkonformen Fahrtrichtungsanzeiger gab, ist einfach: Blinker waren in Deutschland am Fahrrad bislang nicht erlaubt. Für einige Fahrradtypen wie zum Beispiel Mehrspurfahrzeuge sind sie seit dem 1. Juni zulässig. Die Anforderungen für die Fahrradblinker orientieren sich an Standards, die für KFZ gelten. So müssen die Blinkzeichen für andere Verkehrsteilnehmer fast aus jedem Winkel sichtbar sein und die Anlage den Fahrer akustisch oder optisch auf eine Fehlfunktion aufmerksam machen.

„Im Grunde ist der Blinker fürs Fahrrad eine überfällige Neuerung“, erläutert Paul Hollants, einer der beiden Geschäftsführer von HP Velotechnik. „Schade, dass der WingBling jetzt erst mal nur für Drei- und Vierräder zulässig ist.“ Dabei wäre der Blinker auch für zweirädrige Fahrräder sinnvoll, meint Hollants: „Mit dem einfach vom Lenker aus zu bedienenden System könnte so mancher Radfahrer komfortabel zur korrekten Spurwechselanzeige motiviert werden.“

Der Preis für das „WingBling“-Set beträgt 399 Euro, erhältlich ist es ab November 2017 im Fachhandel. Infos: www.hpvelotechnik.com oder Telefon 0 61 92 - 97 99 20.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Alexander Kraft (Pressesprecher HP Velotechnik),
Kapellenstraße 49
65830 Kriftel
06192-97992283 oder 0160-99858794; alexander.kraft@hpvelotechnik.com.

Das 1993 von Paul Hollants und Daniel Pulvermüller gegründete Unternehmen HP Velotechnik OHG fertigt in der Manufaktur in Kriftel bei Frankfurt mit 35 Mitarbeitern (darunter vier Auszubildende) ca. 2000 Liegeräder pro Jahr und ist damit Marktführer in Europa. Die Räder werden einzeln von Hand nach Kundenbestellung gebaut und über Fahrradfachgeschäfte vertrieben. Dabei stehen die Zeichen auf Wachstum: Verkauft werden die Liegeräder in Deutschland und Europa; ein zunehmender Anteil wird in fernere Regionen wie USA, Australien oder Japan exportiert. Diese Geschäftsstrategie wurde 2017 mit der Auszeichnung „Hessischer Exportpreis“, die gemeinsam vom Land Hessen sowie den hessischen Handwerkskammern und Industrie und Handelskammern verliehen wird, in der Kategorie „Handwerk“ honoriert.

HP Velotechnik hat 14 Liegeradmodelle entwickelt, die die gesamte Palette vom Alltagsrad bis zur Rennmaschine abdecken. Alle Modelle sind auf Wunsch mit leistungsstarken Elektromotoren lieferbar. Zuletzt sorgten drei Modelle aus der „Scorpion“-Baureihe für Aufsehen, die drei Mal in Folge den renommierten Designpreis „Eurobike Award“ gewannen: 2012 das bis 45 km/h schnelle „Scorpion fs 26 S-Pedelec“, dann das Gelände-Trike „Scorpion fs Enduro“ und 2014 das „Scorpion plus 20“ als Reha-Trike.

Bereits als Schüler wurden die Firmengründer Hollants und Pulvermüller 1992 mit einem Kabinendreirad Bundessieger beim Wettbewerb JUTEC Jugend und Technik des Vereins Deutscher Ingenieure – Grundstein einer Entwicklung vom Garagenlabor hin zu einem der innovativsten Fahrradunternehmen Deutschlands. Seit 2006 wurde HP Velotechnik vom Branchenverband VSF mehrfach als einer der drei besten Fahrradhersteller Deutschlands ausgezeichnet. Infos unter www.hpvelotechnik.com

⇑ nach oben