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21-04-2017 - 12:32

Moderne Langzeit-Reha: IKK BB-Vertrag für spezielle neurologische Therapie im P.A.N. Zentrum


Kategorie: Gesundheit & Medizin
Pressemitteilung von: IKK Brandenburg und Berlin

Moderne Langzeit-Reha: IKK BB-Vertrag für spezielle neurologische Therapie im P.A.N. Zentrum

• IKK BB kooperiert mit der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
• Neurologische Langzeit-Therapie im P.A.N. Zentrum bei schweren Hirnschäden
• Auch Beatmungspatienten profitieren

(Potsdam/Berlin 21.04.2017) Schwere Hirnschäden nach Unfällen oder Schlaganfällen treffen auch Jüngere. Weil Langzeit-Therapien rar sind, landen Patienten trotz Rehabilitationschancen nach der Akut-Reha oft in Pflegeheimen. Eine moderne Langzeit-Therapie im P.A.N.-Zentrum in Berlin-Frohnau bietet Hoffnung auf ein selbstbestimmteres Leben:

IKK BB-Kooperation für Patienten mit Hirnschäden oder künstlicher Beatmung
Die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK BB) ermöglicht ihren betroffenen Versicherten jetzt die Teilnahme an einer Langzeit-Reha im P.A.N.-Zentrum. Und auch Versicherte, die von medizintechnischer Unterstützung beim Atmen unabhängig werden wollen, finden hier Hilfe.

Dafür sorgt der Kooperationsvertrag der IKK BB mit der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin und der Hausarztpraxis Dr. med. Mathias Appel und Rosemarie Paczinski-Henkelmann. Er regelt die interdisziplinär begleitete Versorgung von Patienten im P.A.N. Zentrum. Neben der Post-Akuten Neurorehabilitation schließt die Vereinbarung auch die Unterstützung bei der Entwöhnung von Beatmung (UEvB) ein: Vor dem „Weaning“ im Krankenhaus, dem letzten Schritt zurück zum selbstständigen Atmen, bereitet die Therapie Patienten 12 bis18 Monate lang professionell angeleitet auf das Atmen ohne Gerät vor.

Katrin Rütting, Leiterin Stationäre Versorgung bei der IKK BB: „Wir sind froh, hier ein exklusives Therapieangebot für individuelle Bedürfnisse machen zu können. Der helle, mit modernster Technik ausgestattete Neubau in Frohnau schafft beste Bedingungen für das innovative Therapiekonzept. Erfolgreich therapierte Patienten bestätigen, hier in ein möglichst eigenständiges Leben mit minimaler Technologieabhängigkeit zurückgefunden zu haben.“

Prof. Dr. med. Stephan Bamborschke, leitender Arzt des P.A.N. Zentrums:
„Unser festes Ziel ist es, dass unsere Rehabilitanden ein weitgehend selbstständiges Leben wiedererlernen. Damit streben wir eine Vermeidung künftiger stationärer Pflegebedürftigkeit für unsere Rehabilitanden an. Die neuen Räume stärken unsere hochengagierte, interdisziplinäre Zusammenarbeit und ermöglichen ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Handlungs- und Alltagsorientierung stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit, wobei die Rehabilitanden ihre Therapieziele gemeinsam mit uns festlegen und wir sie immer wieder evaluieren.“

Hintergrund
Das P.A.N. Zentrum in der Fürst Donnersmarck-Stiftung ist spezialisiert auf 18 - 60 Jährige mit erworbenen Schäden des Nervensystems und füllt so eine Versorgungslücke, z.B. nach Unfällen, Schlaganfällen, gutartigen Hirntumoren oder Gehirnentzündungen. Therapiert werden Ausfälle wie Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen, Wesensveränderungen, motorische Einschränkungen und Sprachstörungen. Die Behandlung dauert 18 bis 24 Monate, mit modernen Betreuungs-, Trainings- und Wohnformen. Mit Erfolg: Rund 70 Prozent schaffen es nach eineinhalb bis zwei Jahren, selbstständig in betreuten Wohnformen zu wohnen und zum Teil wieder zu arbeiten.

Diese Presseinformation finden Sie im Internet unter www.ikkbb.de und auf www.fdst.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

IKK Brandenburg und Berlin
Pressestelle
Gisela Köhler
Ziolkowskistr. 6
14480 Potsdam
Tel.: (0331) 64 63 160
E-Mail: gisela.koehler@ikkbb.de

Die IKK BB ist die gesetzliche Innungskrankenkasse für die Regionen Brandenburg und Berlin. Mit rund 500 Mitarbeitern betreut sie an insgesamt 27 Standorten derzeit 239.331 Versicherte und über 42.000 Arbeitgeber. (Stand: 01.04.2017)

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